# „Bild“-Zeitung versus „Bildblog“

Oups, das liest sich fast wie David gegen Goliath. Wobei hier natürlich das von Stefan Niggemeier und seiner Crew geführte „Bildblog“ (Watchblog) immer noch als David anzusehen ist (dies nur für die, die weder die Print Ausgaben der „Bild“ und „Bild am Sonntag“ oder die Onlineseiten der „Bild“ und dem „Bildblog“ kennen).

Wie sehr müssen sich denn da die Verantwortlichen der „Bild“ (ca. 4,04 Millionen Unique-User auf Bild.de p.M.) vom „Bildblog“ (ca. 1,4 Mio. Besucher p.M.) angegriffen fühlen? So ein großes Blog ist es ja nun auch nicht 😉 … oder doch?

Hat dieses kleine Blog etwa mittlerweile einen Status erreicht, an dem man es stoppen, ihm die Grenzen des guten Geschmackes zeigen und es in seine Schranken weisen muß? Bereiten 12 Beschwerden, die in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren beim deutschen Presserat eingereicht wurden, wirklich solche Bauchschmerzen und laufen wir dadurch in Gefahr – in absehbarer Zeit – nicht mehr „Bild“-Zeitung lesen zu können?

Nur am Rande bemerkt, weil es mir wirklich wichtig und gerade passend erscheint. Ich lese keine „Bild“-Zeitung… und ich gehe auch nicht nach MC Donalds, Burger King und wie die Ketten nicht noch so alle heißen mögen.
Aber dafür lese ich das Bildblog und gehe zum Essen zum Griechen, Italiener, Rumänen, Chinesen oder, oder oder.

Die Geschichte lehrt ja nun eindeutig, dass auch Goliath von David heftig was vor die Rübe bekommen hat. Und gerade im WWW (das nichts vergisst) können solche Meldungen schnell mal zu einem Bumerang werden. Evtl. wird das „Bildblog“ ja demnächst auch wieder in den Genuss kommen ihre allseits beliebte Statistik der Auflagenentwicklung von „Bild“ und „Bild am Sonntag“ anzupassen?
Mehr zum Thema gibt es bei „Bildblog.de“ im Artikel: In eigener Sache

Man darf wirklich gespannt sein, wie sich das alles so weiterentwickeln mag.
Weil… eine gute Werbung ist es für die „Bild“-Zeitung und das „Bildblog“ allemal!

„Der Axel-Springer-Verlag, Herausgeber der „Bild“-Zeitung, versucht durchzusetzen, dass die Betreiber des mehrfach ausgezeichneten „Bildblog“ künftig keine Beschwerden mehr beim Deutschen Presserat einreichen dürfen. […] Der Verlag argumentiert, den Betreibern gehe es dabei nicht darum, Missstände aufzuzeigen. Vielmehr wollten sie aus einer Flut von kommerziell motivierten Beschwerden Stoff für Berichterstattung gewinnen. Nach Angaben des Presserats haben die Blogbetreiber in dreieinhalb Jahren insgesamt zwölf Beschwerden eingereicht.“

Quelle: heise.de


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Zuletzt aktualisiert wurde er am 15. März 2008 und für das Glossar mit: , verschlagwortet.

 
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