# P2P versus Telekommunikationsunternehmen

Es ist mal wieder soweit.
König Kunde darf sich aufs neue auf ein Anziehen seiner Daumenschrauben freuen.
Denn, nur weil man eine unbegrenzte DSL-Flatrate sein „eigen“ (?) nennt, heißt das schließlich noch lange nicht, das man sie auch unbegrenzt ausreizen darf.
Selbst dann nicht, wenn man dafür einige Euros über den Tisch wachsen lässt. 😉

Wo kämen wir denn da auch hin? Schließlich leben die Telekommunikationsunternehmen davon, für ihre gebuchten Leitungen auch dementsprechend sorgfältig verklausulierte Verträge zu verkaufen. Und die schlauen Köpfe hinter diesen Verträgen gehen von einer durchschnittlichen Benutzung aus!

P2P, Torrents, Raubkopien und Mordkopien und die armen, armen Telekommunikationsunternehmen.
~ Damit sich die Sache auch rentiert und nicht defizitär verläuft *grusel*.~

Power-User (die nichts anderes im Sinn haben als im GigaByte-Bereich Filme, Spiele und Musik zu saugen) sind dann natürlich sofort ein Dorn im Auge. Letztendlich geht dadurch die sorgfältige erstellte Kalkulation über den voraussichtlich entstehenden Traffic im Sauseschritt den Bach hinunter.
Den armen Telekommunikationsunternehmen bleibt also nichts anderes übrig, als ZB die Leitungen in der „Hauptstoßzeit“ zuzudrehen damit sie im Limit bleiben können um auch weiterhin ihren Gewinn zu maximieren damit sie den Anteilseignern ihrer Aktienpakete die jeweils versprochenen Dividenden auszahlen können.

Und die Moral von der Geschicht?
Selbst, wenn man keine keine Raub- oder Mordkopien aus dem Internet saugt,
kann einem zuweilen der Hahn zugedreht werden.

„Kunden von Kabel Deutschland klagen neuerdings vermehrt über tröpfelnde Downloads über das Tauschbörsen-Protokoll BitTorrent in den Abendstunden. Um genau 18 Uhr werde die Bandbreite drastisch eingeschränkt, pünktlich um Mitternacht falle die Drosselung wieder weg.
[…]
Wie die Downloadrate ohne Eingriff ins Netz jeden Tag auf die Minute pünktlich abfallen kann, erklärt die Stellungnahme (Anm.d.A. von Kabel Deutschland) indes nicht.
Vor einigen Jahren hatte etwa Strato die Bandbreite für die Tauschbörsennutzung gedrosselt, war aber später wieder von dieser Praxis abgerückt und sicherte dann ausdrücklich zu, keine Drosselung mehr vorzunehmen.
Zuvor hatten bereits die Provider Tiscali und Thücob Tauschbörsennutzer und Vielsurfer durch gezielte Schlechtleistung vergrault. 1&1 wählte unterdessen eine andere Taktik: Vielnutzer, die aus Sicht der Anbieter „unwirtschaftlich“ sind, bekamen im Rahmen der Aktion Goldener Handschlag 100 Euro ausbezahlt, wenn sie sich einen anderen Provider suchten. Und auch Kabel Deutschland ist bereits in der Vergangenheit aufgefallen: Anfang 2006 berichtete das ARD-Magazin Plusminus, dass Kabel Deutschland Kunden mit hohem Traffic-Aufkommen kurzerhand vor die Tür gesetzt hatte.“

Quelle: heise.de


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Der Weltentänzer Artikel «P2P versus Telekommunikationsunternehmen» wurde in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 15. März 2008 und für das Glossar mit: , verschlagwortet.

 
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