# Wenn Piraterie Entwickler zu Werbeeinblendungen zwingen

Stell dir vor, du bist Entwickler des Spieles „Whack ‚em All“ für das iPhone und verzeichnest nach Release deines Spieles (in das du ungefähr 250 Stunden Arbeit gesteckt hast) in deiner SpielerStatistik 400 Spieler.

Bei einem Preis von 0,99 Cent pro Spiel würde sich wohl jeder auf sein Bankkonto freuen. Traurig nur, wenn von den 400 Spielern nur 12 Spieler für das Spiel bezahlt und der Rest sich eine Raubkopie zugelegt hat.

Unabhängig davon, das „Whack ‚em all“ auf „Whack a Mole“ (ein eher langweiliges Spiel) beruht, schrieb James Bossert von Fairlady Media dem mutmaßlichen Cracker eine E-Mail.

Der unter dem Alias „most_uniQue“ bekannte Cracker antwortete wie folgt:

Apple hat die Entscheidung getroffen, alle Formen von Applikationen, ungeachtet ob diese etwas taugen oder nicht, über den App Store zu vertreiben. Häufig handelt es sich dabei um wirklich schlechte Software, welche von vermutlich geldgierigen Entwicklern veröffentlicht wurde. Alles in allem wird ein großer Schwindel betrieben und der zahlende Kunde kann sich sodann über seinen mutmaßlichen Fehlkauf ärgern.

Weiterhin empfahl „most_uniQue“ Apple die Einführung von Probierversionen (Trials) und Bossert, das er sein Spiel erneut mit Werbeeinblendungen veröffentlichen soll.

Dazu Bossert:

Viele Entwickler begrüßen den Bruch des Apple-DRM überhaupt nicht. Solch ein Vorfall ermöglicht es den Piraten die Oberhand zu gewinnen und fördert, dass die Piraten das Feld weiter für sich ausbauen können. Man muss ja nur die aktuelle Entwicklung näher betrachten. Wenn heute ein Spiel veröffentlicht wird, so ist es keine Seltenheit, wenn es noch am selben oder am darauf folgenden Tag gecrackt im Netz landet.

Und die Moral von der Geschicht? Veröffentliche deine Spiele nicht!

Es sei denn, du willst entweder mit deinen Spielen kein Geld  verdienen, siehst das alles nur als Hobby an  oder aber verfolgst ein anderes Ziel und benutzt deine Veröffentlichten Spiele nur innerhalb deiner strategischen Ausrichtung. 😉


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