Glossar: BPjM

#01 Hail to the king. Der Duke kam… sah… und ging!

Hail to the king, baby. Der Duke kam... sah... und ging!Der Duke kam, sah und ging.

Aus und vorbei für „Hail to the king, baby!“ für deutschsprachige Nutzer des iPhones?

Gerade einmal 2 Tage hielt sich der Actionklassiker „Duke Nukem 3D“ in der iPhone Version im App Store. Nun hat Apple das Spiel aus dem Angebot genommen.

In Deutschland wurde das Remake von „Duke Nukem 3D“ am Dienstag den 11. August 2009 von Apple im App-Store für iPhone und iPod touch veröffentlicht. Seit dem 13. August 2009 ist der Actionklassiker nicht mehr im deutschen App-Store zu finden. Auch eine Anfrage seitens Golem.de, weshalb das Spiel entfernt wurde, wurde von Apple noch nicht beantwortet.

Naheliegenster Grund für die Löschung dürfte sein, das „Duke Nukem 3D“ nahezu identisch mit der PC-Version von 1996 ist. Die PC-Version des Spieles steht jedoch auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien und darf in Deutschland weder beworben noch Minderjährigen zugänglich gemacht werden.

Ergo – Der Duke kam, sah und ging.

Dieser Weltenänzer Artikel «Hail to the king. Der Duke kam… sah… und ging!» wurde am August 14th, 2009 geschrieben und in «Killergames und Killerspiele, Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , , verschlagwortet.


 
 

#02 Indizierungsanträge für Computerspiele

Familienminesterium neben dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA) aktivste Antragstellerin

Insgesamt stellte das Bundesfamilienministerium bis jetzt 89 Anträge zur Indizierung „gewaltbeherrschter“ Video- und Computerspiele bei der zuständigen Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM). Die BPjM nahm von den vorgeschlagenen Medien 81 auf die Liste der jugendgefährdenden Medien auf.

Interessant auch hier der Beweggrund der zu der erhöhten Antragsstellung führte.
So schreibt Heise:

„[…] Zugleich betont die Behörde, dass nicht etwa einzelne Games Anlass für den vom Bundestag am gestrigen Donnerstag verabschiedeten Entwurf zur ersten Änderung des Jugendschutzgesetzes gewesen seien. Vielmehr sei aufgrund der Ereignisse in Emsdetten im November 2006 das Thema des wirksamen Schutzes von Kindern und Jugendlichen vor medialen Gewaltdarstellungen in das öffentliche und politische Interesse gerückt.
[…] Auf der schwarzen Liste der Bundesprüfstelle befinden sich derzeit insgesamt 517 Computer- und Videospiele. Das Familienministerium gehörte dabei neben dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA), das 13 Vorschläge machte, zu den aktivsten Antragstellern. Auf alle Medienarten bezogen gingen 2007 bei der Indizierungsstelle 1305 Verfahren ein. 99 davon stammten aus dem Hause von der Leyens. Der Index umfasst zudem unter anderem 2878 Filme auf Trägermedien wie DVDs, 639 Bücher und Printmedien, 756 Tonträger und 1683 Online-Angebote.“

So wie es im Moment aussieht, ist dies jedoch nichts gegen das, was nun auf Publisher und Entwickler zukommt. Grund dafür ist die gestrig verabschiedete Novelle des Jugendschutzgesetzes.

Wie hieß es doch so schön in der auf der „Quo Vadis“ getätigten Aussage:

„Deutschland ist ein Käufer – kein Entwicklerland.“

Das würde ich jetzt abändern in: „Deutschland ist bald weder Käufer- noch Entwicklerland.“

Quelle: Heise.de

Dieser Weltenänzer Artikel «Indizierungsanträge für Computerspiele» wurde am Mai 10th, 2008 geschrieben und in «Killergames und Killerspiele» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , verschlagwortet.


 
 

#03 Neue Indizierungsgründe für Killerspiele

Seit neuestem findet sich auf der Homepage der Bundesprüfstelle (BPjM) ein
neuer Kriterienkatalog zur Indizierung von Computer- und Videospielen.
Insgesamt gibt es nun sechs Abschnitte die zur Indizierung eines Spieles durch die Bundesprüfstelle herangezogen werden: „Unsittlichkeit“, „Verrohende und zu Gewalt anreizende Wirkung durch Gewaltdarstellungen“, „Anreizen zum Rassenhass / Verherrlichung der NS-Ideologie“, „Diskriminierung von Menschen“, „Verherrlichung / Verharmlosung von Drogenkonsum“ und „Schwere Jugendgefährdung“.

Frankenstein Zombie

Insbesondere das Thema „Unsittlichkeit“ bekommt durch die Neuauslegung auch für die anderen Inhalte von Spielen neue Aspekte.

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Dieser Weltenänzer Artikel «Neue Indizierungsgründe für Killerspiele» wurde am März 03rd, 2008 geschrieben und in «Killergames und Killerspiele» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , , , verschlagwortet.


 
 

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