Glossar: Electronic Arts

#01 Activision Blizzard | Exodus beim „Call of Duty“-Studio

Exodus im Videospielkonzern Activision. Seitdem Anfang März die Studiochefs von Infinity Ward, Jason West und Vince Zampella, gefeuert wurden, herscht dort Endzeit Stimmung. Mittlerweile wurden schon zwei Dutzend weitere Mitarbeiter gefeuert, die jetzt für die Konkurrenz arbeiten.

Zwischenzeitlich haben insgesamt 38 Mitarbeiter (sowohl Noch-Angestellte als auch ehemalige) des Studios Infinity Ward Klage gegen Activision Blizzard eingereicht und fordern 500 Millionen Dollar. Activision soll einen Großteil des Geldes, das den Angestellten zugestanden habe, zurückgehalten haben um sie dazu zu zwingen, auch gegen ihren Willen zu verbleiben um „Modern Warfare 3“ fertig zu stellen.

Jason West und Vince Zampella forden in ihrer Klage insgesamt 36 Millionen Dollar von Activision Blizzard die sich aus nicht gezahlten Tantiemen und Schadenersatzansprüchen zusammenstellen.

Mittlerweile haben West und Zampella ein neues Studio namens „Respawn Entertainment“ gegründet. Respawn-Spiele sollen dann beim zweitgrößten Spiele-Publishers der Welt, Electronic Arts, erscheinen.

Dieser Weltenänzer Artikel «Activision Blizzard | Exodus beim „Call of Duty“-Studio» wurde am April 29th, 2010 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , verschlagwortet.


 
 

#02 Electronic Arts Manager fordert USK Abschaffung

Gerhard Florin (Managing Director Deutschland bei Electronic Arts) begründet, laut Spiegel.de, die Forderung zur Abschaffung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) wie folgt:

„Das ist Zensur, was wir hier machen, aber keiner beschwert sich.“

Anstelle des USK-Logos verlangt Florin die Verwendung des Pan-European Game Information (PEGI) Logos in Deutschland.

Als Begründung teilt er mit, das in Deutschland zwar über Gewalt und Suchtgefahr in Spielen gesprochen, aber der kulturelle Stellenwert von Spielen vernachlässigt werde.

Allgemein bekannt dürfte sein, das von der USK geforderte Änderungen von Spielinhalten wie z.B. Animationen, Texturen und Szenen aufwendig und teuer für den deutschen Markt umgesetzt werden müssen. Für Publisher ist vor einer solchen Prüfung kaum abzuschätzen, welche Einstufung ein Spiel durch die USK erhält.

Dieser Weltenänzer Artikel «Electronic Arts Manager fordert USK Abschaffung» wurde am August 20th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , , verschlagwortet.


 
 

#03 Randnotiz: Electronic Arts streicht 1100 Jobs

EA rutscht weiter in die roten Zahlen. 1100 Arbeitsplätze (ca. 11 Prozent) fallen beim US-amerikanischen Videospiele-Entwickler Electronic Arts (EA) dem Rotstift zum Opfer. Der Umsatz legte im vergangenen Geschäftsjahr um 10 Prozent auf 1,65 Milliarden US-Dollar zu. Im Dezember 2008 abgeschlossenem Geschäftsjahr ergab sich jedoch durch Abschreibungen ein Verlust von 641 Millionen US-Dollar. Der Start von potenziellen Blockbuster wie ZB The Sims 3 wurde von EA ins nächste Geschäftsjahr verschoben.

Quelle: Heise

Dieser Weltenänzer Artikel «Randnotiz: Electronic Arts streicht 1100 Jobs» wurde am Februar 04th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#04 Ubisoft setzt Internationalisierungsstrategie fort

Publisher Ubisoft übernimmt den brasilianischen Spielentwickler Southlogic Studios

Erwarb Ubisoft im Vorfeld noch kleinere Entwicklerteams in Indien und Japan, so legte sich das Unternehmen schon im August 2008 Hybride, ein Studio für Spielfilmeffekte, zu. Im November 2008 folgte dann das schwedische Entwicklerteam Massive Entertainment (World in Conflict).

Neuester Coup: Southlogic Studios

Damit verliert das älteste unabhängige Entwickler Studio Brasiliens seine Selbstständigkeit und gehört mit sofortiger Wirkung zu Ubisoft.

Ubisoft verfügt nun über Niederlassungen in 28 Ländern und verkleinert damit seinen Abstand zu Electronic Arts (33).

Quelle: Golem

Dieser Weltenänzer Artikel «Ubisoft setzt Internationalisierungsstrategie fort» wurde am Januar 21st, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#05 Electronic Art’s Weihnachtsevent für 1.000 Mitarbeiter

Nachdem EA bereits am 10.Dezember 2008 eine offizielle Gewinnwarnung nebst Stellenstreichungen angekündigt hat, gibt das Unternehmen nun weitere Daten bekannt.

Aufgrund schleppender Geschäfte werden, neben den bereits im Oktober 2008 angekündigten 600 Mitarbeitern, weitere 400 Angestellte bis Ende März 2009 ihren Hut nehmen müssen. Das entspricht rund 10 % der Belegschaft. Prominentestes Opfer bei den zu schließenden Entwicklerstudios ist EA Black Box (Need for Speed).

Traurig aber wahr.

Dieser Weltenänzer Artikel «Electronic Art’s Weihnachtsevent für 1.000 Mitarbeiter» wurde am Dezember 20th, 2008 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#06 News der „Quo-Vadis-Entwicklerkonferenz 2008“

Neue Erkenntnisse zu Genres und Geschäftsmodellen?

World of Warcraft dominiert weiterhin den boomenden Markt der Massive Multiplayer Online Games (MMOGs). Electronic Arts, Microsoft oder Ubisoft sind in diesem Marktsegment kaum bis gar nicht mehr aktiv vertreten.

Das hat mich dann doch schon etwas erschüttert als ich den Artikel bei Golem gelesen habe.
Zehn Millionen Spieler spielen regelmäßig World of Warcraft. Dadurch wird der MMOGs Onlinemarkt durch den Blizzard Erfolgstitel „World of Warcraft“ unanfechtbar dominiert.

Interessant sind in diesem Zusammenhang aber auch die Lösungsansätze die auf der Entwicklerkonferenz zu neuen Geschäftsmodellen und Zielgruppen genannt wurden.

Neben Hardcore-Spielern und Casual-Gamern wurde eine neue Zielgruppe definiert:
Die Lightcore-Gamer
Definiert wird diese neue Zielgruppe zum Beispiel als „ältere Ex-Hardcore-Gamer“ die über weniger Zeit oder Geld für Spiele verfügen, dem Thema an sich aber positiv gegenüber aufgeschlossen sind. Als Geschäftsmodell sollen dabei „Item-Selling und Werbung“ herhalten um die Einstiegsschwelle möglichst gering zu halten.

Um diese „neue Zielgruppe“ anzusprechen wurden einfache Onlinesportspiele aufgeführt die durchaus geeignet sein sollen um im Internet zahlungswillige Kunden zu finden.

[…] das Onlinegolfspiel Shot Online bereits über 150.000 registrierte User hat. „Unsere Erwartungen waren sehr konservativ – und sie wurden sehr übertroffen“, berichtet Streppel. Die Zielgruppe ist extrem breit angelegt, alle Alters-, Einkommens- und Bildungsschichten sind vertreten. Allerdings kaum klassische Spieler – Bannerkampagnen auf Spieleseiten haben wenig Kundschaft gebracht, die über andere Medien schon. Ähnlich erfolgreich läuft die Tennissimulation Smash Online, die mittlerweile über gut 60.000 registrierte Nutzer verfügt, von denen viele auch Geld per Item-Selling ausgeben.[…]

Besonders amüsant fand ich folgende Feststellung (fette Hervorhebungen von mir):

[…]Das Browserspiel hat einen einfachen Einstieg und eine breite Zielgruppe. Trotzdem wollte das Erlösmodell „Premium Accounts“ mit besonderen Funktionen erst nicht so recht durchstarten – denn wie sich herausgestellt hat, gibt die ursprüngliche Zielgruppe „junge Mädchen“ ihr Geld lieber woanders aus. „Wir haben jetzt aber noch eine weitere Zielgruppe, nämlich ältere Hausfrauen, und da läuft es deutlich besser, […]

Angeblich soll auch das Geld bei diesen Onlinespielern sehr locker sitzen. Sogenannte „TOP-Kunden“ geben einfach so immer weiter ihr Geld aus.

[…]„Die Topkunden geben einfach immer weiter Geld aus“, sagt Streppel und berichtet von einem Beispiel bei Shot Online. Da gab es besondere virtuelle Tennisschläger für 69,- Euro zu kaufen, limitiert auf 500 Stück – „die Leute haben sogar angerufen und wollten sich ihren Schläger zurücklegen lassen“.[…]

Wichtig für mich an dieser Entwicklerkonferenz sind einfach nur die Tatsachen, das auch einfache Spiele Ihre Freunde haben, es auch ältere Spieler und Spielerinnen gibt und man durchaus gewillt ist für gute Spielideen auch Geld zu bezahlen.

Was will man mehr, wenn weniger manchmal mehr ist?

Quelle: Golem.de

Dieser Weltenänzer Artikel «News der „Quo-Vadis-Entwicklerkonferenz 2008“» wurde am Mai 08th, 2008 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#07 The Sims Online gehen Offline

Electronic Arts (EA) gibt „EA Land“ ab 31.Juli 2008 auf

Aufgrund der mangelnden Akzeptanz von „The Sims Online“ wird die im Jahr 2002 gestartete Onlinevariante nun eingestellt. Der riesige Offlineerfolg von „The Sims“ konnte Online leider nicht wiederholt werden.

Grund dafür sind die niedrigen Abonnentenzahlen. Ein im Februar 2008 seitens Electronic Arts gestarteter Rettungsversuch, der ein kostenloses spielen der in „EA Land“ umgetauften Onlinewelt ermöglichte, brachte nicht den gewünschten Erfolg.
Die Rückfinanzierung lief über ein InGame-Geldsystem in der der Spieler, für digitale Gegenstände, echtes Geld ausgeben sollte.

Feststellung

Und auch hier sieht man aufs neue das, nur weil ein Spiel Offline ein Erfolg ist, sich besagter Erfolg Online nicht immer wiederholen lässt. Casual-Gamer sind immer noch nicht zum Abschluss dauerhafter teurer Abonnements für digitale Dienstleistungen, die sie nicht anfassen können, bereit.

Quelle: Golem.de

Dieser Weltenänzer Artikel «The Sims Online gehen Offline» wurde am April 30th, 2008 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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