Glossar: spieleentwickler

#01 „Games Factory Ruhr“ in Mühlheim an der Ruhr

Endlich ist es soweit. Seit heute hat die „Games Factory Ruhr“ (GFR) in Mühlheim an der Ruhr ihre Pforten geöffnet um Entwicklern, Zulieferern und Existenz-Gründern der Spieleindustrie Raum für ihre kreativen Werke zu bieten. Rund 2.000 Quadratmeter an Büro- und Lagerflächen stehen in der Kreuzstraße 1-3 zur Verfügung.

Bereits sieben Firmen haben Mietverträge unterzeichnet und damit rund ein drittel der Fläche angemietet. Zwei weitere Mietverträge über 300 Quadratmetern stehen kurz vor ihrem Abschluss. Vertreten sind neben den Spieleentwicklern Aruba Studios GmbH, der Crenetic GmbH und Silent Dreams GbR auch die Aruba Events GmbH die ihres Zeichens führende Eventagentur ist.

Der Branchenmix reicht also von Spieleentwicklern über Sounddesigner bis hin zu Filmproduktions- und Post-Produktionsfirmen.

Alles in allem also alles was man an Vernetzung in der Wertschöpfungskette bei der Spieleentwicklung braucht.

Dieser Weltenänzer Artikel «„Games Factory Ruhr“ in Mühlheim an der Ruhr» wurde am Juni 18th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios, Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , , verschlagwortet.


 
 

#02 Deutsche Spieleschmiede Ascaron meldet Insolvenz an

In einer Pressemitteilung vom 17.April 2009 gab der deutsche Spieleentwickler Ascaron bekannt: „Die Ascaron Entertainment GmbH hat am 14. April 2009 beim Amtsgericht Bielefeld die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt“.

Bereits im September 2001 musste das 1991 gegründete Unternehmen Ascaron zum ersten Mal Insolvenz anmelden, sah sich jedoch 2002 schon gerettet.

Ascaron versucht nun, mithilfe eines Insolvenzverwalters, sowohl Unternehmen als auch möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Gespräche mit mehreren Interessenten über eine Übernahme sind bereits im vollen Gange.

Dieser Weltenänzer Artikel «Deutsche Spieleschmiede Ascaron meldet Insolvenz an» wurde am April 18th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , verschlagwortet.


 
 

#03 Software-Piraten laut ESA schlimmste Jobkiller

Weltweit liegt die Spieleindustrie im Clinch mit Softwarepiraten. Ein neuer Bericht („Special 301 Report“) der Entertainment Software Association (US-amerikanischer Verband der Spielentwickler, kurz ESA) hat jetzt weitere Details über die Verteilung von Raubkopierern ans Tageslicht gebracht.

Insgesamt wurden – laut ESA – 13 ausgewählte Spieletitel auf das Download-Verhalten von Raubkopierern in den P2P-Netzwerken BitTorrent und eDonkey untersucht. Insgesamt wurden die Videospiele 6,5 Millionen mal aus 48 Ländern illegal herunter geladen wobei allein die 2 populärsten Spiele schon 4,787,441Millionen mal geladen wurden.

  • Platz 01: Italien mit 17% der illegalen Downloads
  • Platz 02: Spanien mit 15,1% der illegalen Downloads
  • Platz 03: Frankreich mit 7,9% der illegalen Downloads
  • Platz 04: Deutschland mit 6,9% der illegalen Downloads
  • Platz 05: Polen mit 6,1% der illegalen Downloads

Man könnte also auf den Gedanken kommen, das in Europa  die ?meisten? Raubkopierer ansässig sind. Ich persönlich frage mich jedoch auch, warum in diesem Bericht weder China, Russland, die USA oder weitere auftauchen. Wenn man ehrlich ist, dürften sich die Raubkopierer dieser Länder zumindest in einem weltweitem Ranking deutlich über Deutschland und Frankreich bewegen.

Der Kommentar des ESA Geschäftsführers spricht aber trotzdem wohl den meisten Publishern, Studios und Entwicklern aus dem Herzen.

Man muss viel stärkere Maßnahmen gegen Software-Piraten ergreifen. Die Piraterie ist der größte Feind eines jeden tüchtigen Spieleentwicklers, da es sich bei Raubkopien unmissverständlich um Jobkiller handelt. Piraterie stellt eine große Bedrohung für Innovationen, Kreativität und technische Fortschritte dar“, so Michael D. Gallagher, der ESA Geschäftsführer.

In diesem Sinne

Quelle: Gulli

Dieser Weltenänzer Artikel «Software-Piraten laut ESA schlimmste Jobkiller» wurde am Februar 20th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios, Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
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#04 Sind Computerspiele ohne Raubkopierer günstiger?

Die Ergebnisse verschiedener von Publishern und Entwicklerstudios erstellten Statistiken und Marktanalysen des Jahres 2008 haben eines gemeinsam: Piraterie ist verantwortlich für die abstürzenden Verkaufszahlen von Computerspielen.

Da immer mehr Gamer illegale Kopien spielen ist die aufwendige Entwicklung neuer Computerspiele kaum noch lohnenswert.

Eine Begründung für die aktuelle Preisstruktur bei Computerspielen lieferte ZB Miles Jacobson, Leiter der Football-Manager-Reihe.  Da Immer mehr Leute Raubkopien dem legalen Erwerb eines Computerspieles vorziehen, wären ohne Raubkopien die Spiele erheblich preiswerter. Durch einen gesteigertem Absatz  müßte dann auch kein finanzieller Ausgleich geschaffen werden.

Jacobsen weiter:

„Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob es ohne Umdenken in der Gesellschaft einen richtigen Schritt gibt, gegen Piraterie vorzugehen. Kopierschutzmaßnahmen sind heutzutage nicht mehr wegzudenken, da Verkäufer ansonsten die Produkte erst gar nicht in den Bestand aufnehmen. Trotzdem werden wir versuchen, dieses Jahr die richtigen Entscheidungen zu fällen. Immerhin glauben wir, dass unsere Methode, Raubkopierern entgegenzutreten, viel gutmütiger ist als die Maßnahmen einiger anderer Entwickler. Im Gegensatz zu anderen Systemen, ist es bei uns beispielsweise nicht notwendig, die Disc vor dem Spielen im Laufwerk zu haben.“

Beweggründe für illegale Sicherheitskopien bzw. Raubkopien werden seitens der Spieler dagegen meist mit zu hohen Preisen, mangelhaftem Kundensupport oder unangebrachten Kopierschutzmaßnahmen gerechtfertigt.

Fakt ist jedoch auch, dass aufgrund steigender Raubkopien  zahlreiche Mitarbeiter – nicht nur von etablierten – Entwicklerstudios gekündigt wurden sondern auch weiterhin gekündigt werden.

Letzten Endes wird sich der Markt aber selbst regulieren. Denn, wenn keine qualitativ hochwertigen Spiele mehr entwickelt werden, wird auch die Zahl der Raubkopien sinken.

Eine Alternative scheint es jedoch zu geben. Alle Publisher bzw. Entwicklerstudios gehen den gleichen Weg wie Blizzard mit World of Warcraft.

Quelle: Gulli, Videogamer

Dieser Weltenänzer Artikel «Sind Computerspiele ohne Raubkopierer günstiger?» wurde am Februar 03rd, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios, Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
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#05 Funcom – „Age of Conan“ streicht Onlinewelten zusammen

Serverzusammenlegung bei Age of Conan – Von 49 Onlinewelten bleiben 18 übrig

Funcom deaktiviert 31 seiner virtuellen Welten. Wie es langfristig mit „Age of Conan“ weiter geht ist derzeit noch unklar.

Bereits im September 2008 gab Funcom bekannt das aufgrund von Überkapazitäten Onlinewelten abgebaut werden sollen. Seit dem 14. Januar ist dies nun traurige Realität. Die Spieler – der von der Abschaltung betroffenen OnlineWelten – werden auf die übrig gebliebenen Welten umgesiedelt da die Onlinebevölkerung zu gering war, um Teamaufgaben bewältigen zu können.

Craig Morrison, Game Director von Age of Conan, begründete die Maßnahme wie folgt:

„Uns ist es wichtig, euch das bestmögliche Gameplay zu bieten, und eine größere Bevölkerung auf jedem der Server wird dafür sorgen, dass wir auch künftig größere Communitys im Spiel haben.“

Da hoffe ich jetzt aber verstärkt, das zumindest die übrig gebliebenen Welten noch über einen längeren Zeitraum geöffnet bleiben. Auch wenn die Communitys weiterhin schrumpfen.

Quelle: Golem.de

Dieser Weltenänzer Artikel «Funcom – „Age of Conan“ streicht Onlinewelten zusammen» wurde am Januar 16th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#06 Wenn Piraterie Entwickler zu Werbeeinblendungen zwingen

Stell dir vor, du bist Entwickler des Spieles „Whack ‚em All“ für das iPhone und verzeichnest nach Release deines Spieles (in das du ungefähr 250 Stunden Arbeit gesteckt hast) in deiner SpielerStatistik 400 Spieler.

Bei einem Preis von 0,99 Cent pro Spiel würde sich wohl jeder auf sein Bankkonto freuen. Traurig nur, wenn von den 400 Spielern nur 12 Spieler für das Spiel bezahlt und der Rest sich eine Raubkopie zugelegt hat.

Unabhängig davon, das „Whack ‚em all“ auf „Whack a Mole“ (ein eher langweiliges Spiel) beruht, schrieb James Bossert von Fairlady Media dem mutmaßlichen Cracker eine E-Mail.

Der unter dem Alias „most_uniQue“ bekannte Cracker antwortete wie folgt:

Apple hat die Entscheidung getroffen, alle Formen von Applikationen, ungeachtet ob diese etwas taugen oder nicht, über den App Store zu vertreiben. Häufig handelt es sich dabei um wirklich schlechte Software, welche von vermutlich geldgierigen Entwicklern veröffentlicht wurde. Alles in allem wird ein großer Schwindel betrieben und der zahlende Kunde kann sich sodann über seinen mutmaßlichen Fehlkauf ärgern.

Weiterhin empfahl „most_uniQue“ Apple die Einführung von Probierversionen (Trials) und Bossert, das er sein Spiel erneut mit Werbeeinblendungen veröffentlichen soll.

Dazu Bossert:

Viele Entwickler begrüßen den Bruch des Apple-DRM überhaupt nicht. Solch ein Vorfall ermöglicht es den Piraten die Oberhand zu gewinnen und fördert, dass die Piraten das Feld weiter für sich ausbauen können. Man muss ja nur die aktuelle Entwicklung näher betrachten. Wenn heute ein Spiel veröffentlicht wird, so ist es keine Seltenheit, wenn es noch am selben oder am darauf folgenden Tag gecrackt im Netz landet.

Und die Moral von der Geschicht? Veröffentliche deine Spiele nicht!

Es sei denn, du willst entweder mit deinen Spielen kein Geld  verdienen, siehst das alles nur als Hobby an  oder aber verfolgst ein anderes Ziel und benutzt deine Veröffentlichten Spiele nur innerhalb deiner strategischen Ausrichtung. 😉

Dieser Weltenänzer Artikel «Wenn Piraterie Entwickler zu Werbeeinblendungen zwingen» wurde am Januar 15th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#07 Spieleentwickler Free Radical Design schließt seine Pforten

Nicht nur kleine Spieleschmieden stehen nahe am Abgrund. Nun hat es das englische Entwicklerstudio „Free Radical Design“ kurz vor Weihnachten erwischt. Das Unternehmen musste Insolvenz anmelden.

Von den 185 Angestellten werden die meisten ihren Job verlieren. Völlig überraschend standen die Mitarbeiter am 18.Dezember 2008 vor verschlossenen Türen  mit teilweise neu eingebauten  Schlössern. Forenberichten zufolge soll angeheuertes Sicherheitspersonal die Spieleentwickler dann in ein nahegelegenes Hotel begleitet haben, wo sie über das Aus von „Free Radical Design“ informiert wurden.

Quelle: Golem.de

Dieser Weltenänzer Artikel «Spieleentwickler Free Radical Design schließt seine Pforten» wurde am Dezember 19th, 2008 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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