Google wappnet sich gegen die Wirtschaftskrise

Google „Print Ads“-Programm kurz vor dem Aus
Google zieht sich von der Anzeigenvermarktung für Printmedien zurück. Die Talfahrt der Konjunktur hat die Anzeigeneinnahmen bei vielen Printmedien weltweit einbrechen lassen. Ende Februar 2009 soll nun Schluss sein. Die Einnahmen durch Anzeigenvermarktung waren nicht lukrativ genug.

Neben der Entlassung einiger Zeitarbeiter fuhr Google bereits die Zahl der Neueinstellungen zurück. Auch Google Catalogs, Google Notebook,  Googles Dodgeball, Googles Mashup-Editor, die Versandhauskatalog-Suche und die 3D-Chatfunktion Lively wurden bereits eingestellt.

Ergo?
Liest sich nicht gut, wenn eines der größten Unternehmen solche Schritte einleitet. Schlußfolgerung könnte also sein, das sich langsam aber sicher das Printmedium verabschiedet.
Oder aber, das sich der Baumbestand in naher Zukunft erholen wird. Zumindest dann, wenn Holz-Pellets nicht in Mode kommen.

In diesem Sinne…

Quelle: Heise, Golem

Neues von Doom 4 – ID Software verpflichtet Graham Joyce

Die SpieleSerie Doom von ID-Software verfügte noch nie über eine ausgefeilte Hintergrundstory. Selbst Doom 3 (Veröffentlicht 2004) bot nur marginale Informationen. Doom 4 soll nun komplett anders an den Start gehen.

Aus diesem Grund verpflichtete ID-Software Graham Joyce.
Dazu Graham Joyce in seinem Blog:

[…] I’ll also be working on the computer game Doom 4 for ID Software. I’ve been playing Doom for some years. Okay, here’s a secret: I don’t actually tickle the keyboards into simulating lines of deathless prose for the full eight hours per day. No. The creative batteries do run low at moments, it has to be said, and to recharge them I might walk the dog; pluck the lute from the wall (okay, guitar); read lines of the Sufi mystic Rumi; or I might casually mangle a few demons in Doom.
Over the years I’ve been grassed up by the savages more than once, who, with their ears pressed to the door, can hear the blast of explosions and the groans of demons atomised before my cannon fire; whereupon they instantly report me to their mother. I can hear their excitable voices on the other side of the door: mum, he’s not writing he’s playing computer games! Now, since I’ve been hired to contribute to the storyline of Doom 4 I can say what was always true anyway. I’m working. You see, for a writer, lots of stuff that doesn’t look like working is actually working. Looking out of the window, for example. Balancing a pencil on the edge of the desk in order to find its exact fulcrum. Playing Doom. Lots of things.[…]

Langsam aber sicher scheint es auch bei ID-Software angekommen zu sein, das sich Computerspiele mit einer ausgefeilten Hintergrundstory besser verkaufen lassen. Insbesondere dann, wenn diese auch noch  sinnvoll ins Spielgeschehen integriert wird. 😉

Quelle: Blog Graham Joyce

Funcom – „Age of Conan“ streicht Onlinewelten zusammen

Serverzusammenlegung bei Age of Conan – Von 49 Onlinewelten bleiben 18 übrig

Funcom deaktiviert 31 seiner virtuellen Welten. Wie es langfristig mit „Age of Conan“ weiter geht ist derzeit noch unklar.

Bereits im September 2008 gab Funcom bekannt das aufgrund von Überkapazitäten Onlinewelten abgebaut werden sollen. Seit dem 14. Januar ist dies nun traurige Realität. Die Spieler – der von der Abschaltung betroffenen OnlineWelten – werden auf die übrig gebliebenen Welten umgesiedelt da die Onlinebevölkerung zu gering war, um Teamaufgaben bewältigen zu können.

Craig Morrison, Game Director von Age of Conan, begründete die Maßnahme wie folgt:

„Uns ist es wichtig, euch das bestmögliche Gameplay zu bieten, und eine größere Bevölkerung auf jedem der Server wird dafür sorgen, dass wir auch künftig größere Communitys im Spiel haben.“

Da hoffe ich jetzt aber verstärkt, das zumindest die übrig gebliebenen Welten noch über einen längeren Zeitraum geöffnet bleiben. Auch wenn die Communitys weiterhin schrumpfen.

Quelle: Golem.de

Wenn Piraterie Entwickler zu Werbeeinblendungen zwingen

Stell dir vor, du bist Entwickler des Spieles „Whack ‚em All“ für das iPhone und verzeichnest nach Release deines Spieles (in das du ungefähr 250 Stunden Arbeit gesteckt hast) in deiner SpielerStatistik 400 Spieler.

Bei einem Preis von 0,99 Cent pro Spiel würde sich wohl jeder auf sein Bankkonto freuen. Traurig nur, wenn von den 400 Spielern nur 12 Spieler für das Spiel bezahlt und der Rest sich eine Raubkopie zugelegt hat.

Unabhängig davon, das „Whack ‚em all“ auf „Whack a Mole“ (ein eher langweiliges Spiel) beruht, schrieb James Bossert von Fairlady Media dem mutmaßlichen Cracker eine E-Mail.

Der unter dem Alias „most_uniQue“ bekannte Cracker antwortete wie folgt:

Apple hat die Entscheidung getroffen, alle Formen von Applikationen, ungeachtet ob diese etwas taugen oder nicht, über den App Store zu vertreiben. Häufig handelt es sich dabei um wirklich schlechte Software, welche von vermutlich geldgierigen Entwicklern veröffentlicht wurde. Alles in allem wird ein großer Schwindel betrieben und der zahlende Kunde kann sich sodann über seinen mutmaßlichen Fehlkauf ärgern.

Weiterhin empfahl „most_uniQue“ Apple die Einführung von Probierversionen (Trials) und Bossert, das er sein Spiel erneut mit Werbeeinblendungen veröffentlichen soll.

Dazu Bossert:

Viele Entwickler begrüßen den Bruch des Apple-DRM überhaupt nicht. Solch ein Vorfall ermöglicht es den Piraten die Oberhand zu gewinnen und fördert, dass die Piraten das Feld weiter für sich ausbauen können. Man muss ja nur die aktuelle Entwicklung näher betrachten. Wenn heute ein Spiel veröffentlicht wird, so ist es keine Seltenheit, wenn es noch am selben oder am darauf folgenden Tag gecrackt im Netz landet.

Und die Moral von der Geschicht? Veröffentliche deine Spiele nicht!

Es sei denn, du willst entweder mit deinen Spielen kein Geld  verdienen, siehst das alles nur als Hobby an  oder aber verfolgst ein anderes Ziel und benutzt deine Veröffentlichten Spiele nur innerhalb deiner strategischen Ausrichtung. 😉

„Dawn of War 2“ oder ohne DRM gehts auch

Langsam aber sicher scheint sich die Erkenntnis breit zu machen, das DRM-geschützte Spiele  nicht immer ihren Sinn erfüllen. Besonders schlimm, wenn sie dann auch noch Top-10 Listen der am meisten illegal herunter geladenen  Spiele, wie ZB EA’s „Spore“, anführen. Relic Entertainment, Entwickler des neuen „Dawn of War 2“, geht nun  mit einem  Kopierschutz der besonderen Art einen anderen Weg: Kostenlose Zusatzpakete, die nur mit einem Originalspiel laufen!

In einem Interview mit „Strategy Informer“ äußerte sich Jonny Ebbert dabei wie folgt:

[…]Wir möchten stetig neuen Content hinzufügen, weil wir unsere Käufer belohnen möchten. Außerdem mögen wir DRM-Lösungen nicht, da diese die Falschen bestraft und diese durch eine Reihe von Unannehmlichkeiten gehen müssen. Aus diesem Grund beschreiten wir einen Weg, den Valve als erster gegangen ist: Wir belohnen unsere Käufer mit coolen Extras. Regelmäßige und kostenlose Downloads, die das Spiel erweitern und diejenigen zum Kauf animieren, die das Spiel eben nicht gekauft haben. […] Bei dieser Lösung gewinnen sogar alle. Vor allem die ehrlichen Käufer, die regelmäßig neuen und kostenlosen Content bekommen.

Auch Blizzard geht mit seinem hauseigenem Onlinedienst BattleNet ähnliche Wege.
Warcraft, Starcraft und Diablo kommen ohne Kopierschutz aus weil sich Spieler die Spiele runterladen und die SinglePlayer Kampagne ausprobieren sollen.
Einziger Wehrmutstropfen für die Spieler: Sie kommen nicht ins BattleNet!
Und genau das wäre dann auch der größte Anreiz zum Kauf der jeweiligen OriginalVersion.

Quelle: Golem.de

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Old School Retro Arcade Games  

  • Froggit | Bambuzza | Froginator | Michigan Hawk | JanJan der Weihnachtself | Dungeon of Death | Grimmwald | Hexentanz
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