Glossar: Copyright

#01 Bilderklau kann teuer werden – Zum Beispiel 3.000 EUR

Ein rechtskräftiges Urteil des Oberlandesgerichts Brandenburg zeigt aufs neue, das frei auffindbares Bildmaterial im Internet nicht grundsätzlich als Copyright frei angesehen werden sollte.

Im aktuellem Beispiel muss ein Privatverkäufer – der fremdes Bildmaterial bei Ebay-Auktionen einsetzte um sein Angebot aufzuwerten – nun mehr als 3.000 Euro zahlen weil er das Produktfoto eines Herstellers von Navigationsgeräten ohne Genehmigung verwendet hatte.

Nach einer erfolglosen Abmahnung seitens des Herstellers zog dieser vor Gericht. Neben gängigen Lizenzgebühren, einem Honorar und Kosten für die Abmahnung summierte sich der Betrag auf ca. 700 Euro.

Letztendlich entschieden die Richter zugunsten des Herstellers. Der Privatverkäufer muss die gesamten Kosten des Rechtsstreits von rund 3.000 Euro, 40 Euro Schadensersatz und 100 Euro Abmahnkosten zahlen.

Und die Moral von der Geschicht?
Bilder klauen tut man nicht.

Quelle: Netzeitung

Dieser Weltenänzer Artikel «Bilderklau kann teuer werden – Zum Beispiel 3.000 EUR» wurde am Februar 08th, 2009 geschrieben und in «Urheberrecht & Copyright» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#02 Urheber 2.0 Video – Jeder Nutzer ein Pirat?

Elektrischer Reporter – Urheber 2.0: Jeder Nutzer ein Pirat?

Muss das Urheberrecht verschärft werden? Sollten sich die bestehenden Gesetze der digitalen Realität beugen? Wer vom Video Antworten erwartet, wird wohl enttäuscht sein. Aber, das reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Dieser Weltenänzer Artikel «Urheber 2.0 Video – Jeder Nutzer ein Pirat?» wurde am Dezember 30th, 2008 geschrieben und in «Urheberrecht & Copyright» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: verschlagwortet.


 
 

#03 Avatare, Logos und das Urheberrecht im Web

Jeder hat bestimmt schon einmal in einer Suchmaschine nach Bildern gesucht, um seinem virtuellem Ego ein entsprechendes Abbild zu verpassen. Comicfiguren wie Batman oder Donald Duck,  Filmfiguren aus  Shrek oder Madagaskar, Sportler, Musiker, Schauspieler und vieles weitere mehr lassen sich im Internet mit Hilfe einer Suchmaschine leicht finden und in Foren, Blogs und weiteren Angeboten einbinden.

Was die meisten dabei jedoch leicht vergessen ist: Alle Bilder unterliegen dem Copyright oder dem Urheberschutz einer anderen Person. Sie dürfen nicht ohne Erlaubnis des Rechteinhabers öffentlich weiter verwendet werden.

Auch die Verwendung von Bildern mit dem ausdrücklichen Vermerk der freien Nutzung können zu Problemen führen. Entdeckt ein Urheber eine widerrechtlich verwendete Darstellung, kann er auf Unterlassung klagen. Die meisten Anbieter versuchen deshalb durch Nutzungsvereinbarungen Copyright- und Urheberrechtsverletzungen zu vermeiden.

Vorsicht ist also immer noch besser als Nachsicht. Wer auf der sicheren Seite sein möchte, sollte nur selbst erstellte Bilder als Avatare, Logos oder Illustration  im Netz verwenden. Aber  Vorsicht: Auch hier gilt der Urheberschutz. Das einfache nachpixeln anderer Werke kann ebenfalls teuer werden.

Spätestens dann, wenn man seine eigene Grafik – mit fremden Copyright Hinweis – im Netz findet, weiß man wieso, weshalb und warum es einen Urheberschutz gibt und lernt nebenbei noch ein ganz neues Gefühl kennen.

In diesem Sinne 😉

Dieser Weltenänzer Artikel «Avatare, Logos und das Urheberrecht im Web» wurde am Dezember 26th, 2008 geschrieben und in «Urheberrecht & Copyright» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , verschlagwortet.


 
 

#04 ;-) Zwinkerst du noch oder zahlst du schon?

Ausgezwinkert dank Markenrecht auf Zwinker-Smiley

Der Chef einer russischen – in der Mobilfunkwerbung tätigen – Firma teilte am Donnerstag mit, das die russische Patentbehörde ihm das Markenrecht am Zwinker-Smiley Emoticon zugeteilt hat. Allerdings wolle er seine jetzt erworbenen Ansprüche nur bei Unternehmen durchsetzen und nicht beim privaten Gebrauch des Augenzwinker-Smileys.

OK… nachfolgender Zwinker-Smiley ist privater Natur. 😉 << Privat

😉 Nur damit das klar ist und ich nicht noch in eine rechtliche Grauzone schlittere. 😉

Alle in diesem Blog verwendeten Zwinker-Smileys sind privater Natur.

Interessanterweise dürfen Unternehmen durchaus das Zeichen weiter verwenden. Allerdings würde bei Gebrauch dann eine jährlich zu leistende Lizenzgebühr fällig.
Das dies der Weisheit letzter Schluß nicht sein kann, beweist er noch mit einem Hinweis auf ähnliche Emoticons wie 🙂 da diese kaum von seinem „Markenzeichen“ zu unterscheiden seien. Bei Verwendung derselbigen könnten also ebenfalls seine patentrechtlichen Ansprüche tangiert werden.

Und jetzt mal im Ernst… diese Vorgehensweise ist normal in der Geschäftswelt. Wer zuerst kommt, zwinkert auch zuerst. Ich warte derweil mal ab, wann sich ein deutsches Unternehmen die Markenrechte am Zwinker-Smiley für Deutschland sichert. 😉 Wo kommen wir denn auch hin, wenn hier jeder wild in der Gegend rumzwinkert. 😉

Entwarnung:

Die oberste russische Patentbehörde Rospatent hat nun Klarheit in diesen Fall gebracht. Es bestehe kein Zweifel daran, dass man sich ein Emoticon nicht schützen lassen kann. Angeblich mache es ein Produkt nicht einzigartig und erfülle somit die Funktion einer Marke nicht. Im Weiteren hieß es, dass niemand die exklusiven Rechte an dem grafischen Symbol beanspruchen darf. Die Pläne des russischen Geschäftsmanns beschränkten sich dabei auf die Erhebung von Lizenzgebühren von Unternehmen. In privaten E-Mails oder SMS hätte die Benutzung auch weiterhin frei zur Verfügung gestanden.

Quelle: Gulli.com

Nachtrag:

Entwarnung also für das Zwinker-Smiley… aber… für das 🙁 Smiley gibt es schon einen Patent-Inhaber.

Da ist das russische Patent- und Markenamt weiter als die Kollegen in den Vereinigten Staaten. Die hatten 2001 einem Unternehmen namens Despair („Verzweiflung“) das Missvergnügten-Emoticon 🙁 als Warenzechen zuerkannt. Die Firma verkauft seitdem Schlechte-Laune-Geschenkartikel wie die „Demotivator-Kaffeetasse“.

Quelle: Spiegel.de

Dieser Weltenänzer Artikel «;-) Zwinkerst du noch oder zahlst du schon?» wurde am Dezember 12th, 2008 geschrieben und in «Urheberrecht & Copyright» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

 

#05 Urheberrechte in der digitalen Welt

Was ist Erlaubt und wo hört der Spaß in der digitalen Welt auf?

Auf der Webseite IRights.info finden sich neben Antworten auch aktuelle Informationen – die sich bewußt an Laien und Privatpersonen richten – über die rechtliche Lage des Urheberrechtes in Deutschland. Anhand von vielen Fallbeispielen und verschiedener Situationen wird sachlich und kompetent erklärt, was man nach aktueller Rechtsprechung in Deutschland darf, und was man besser tunlichst sein lassen sollte.

Mit unter anderem findet sich dort auch ein interessanter Beitrag zum Thema „Computerspiele“. Ein Besuch lohnt sich also auf alle Fälle um sich auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen.

Dieser Weltenänzer Artikel «Urheberrechte in der digitalen Welt» wurde am Mai 05th, 2008 geschrieben und in «Urheberrecht & Copyright» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#06 Stadtplan-Abmahner vs Homepagebetreiber

Na sowas liest man selten.
Ein Verlag unterliegt, trotz Rechtsabteilung, bei einer Abmahnung?
Da stellt sich doch die Frage, wie so etwas nur passieren kann. 😉
Da es sich hierbei jedoch um einen Massen-Abmahner handelt, lag es wohl daran das die Rechtsabteilung zu sehr mit den vielen, vielen anderen Fällen beschäftigt war die das Internet so her gibt.

Uphold the Law - Wahre das Gesetz.

Trotz mehrmaliger Aufforderung des Gerichtes war man nicht in der Lage, der notwendigen Beweispflicht einer Urheberrechtsverletzung nachzukommen. Ergo verliert man also.
Aber das macht auch nichts. Man kann ja jeder Zeit in Berufung gehen da das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

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Dieser Weltenänzer Artikel «Stadtplan-Abmahner vs Homepagebetreiber» wurde am März 04th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#07 Kleine Torrent Ratestunde (2)

Um mitraten zu können brauch man auch hier nur die, etwas weiter unten stehende, Liste mit Beispiel-Torrents zu überfliegen.

  • Wieviele DVD`s von aktuellen Kinofilmen könnten davon als Original in deinem DVD-Schrank stehen?
  • Warum ist die Musikindustrie so sehr darauf bedacht, ihre Rechte gegenüber Raub, und Mordkopierern durchzusetzen?
  • Wieviele Mitmenschen würden sich gerne „John Rambo“ auf dem Sofa ansehen?
  • Warum gibt es mehr XXX-Torrents im Vergleich zu den anderen Rubriken?
  • Was hat es denn genau mit Seedern und Leechern auf sich?
  • Warum haben immer noch die allermeisten Seiten, die auf Torrentlinks verweisen, eine .to Endung? 😉

Anbei eine weitere x-beliebige Torrent-Seite mit Beispielen vom 16.02.2008 damit kräftig mitgeraten werden kann 😉

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Dieser Weltenänzer Artikel «Kleine Torrent Ratestunde (2)» wurde am März 03rd, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , verschlagwortet.


 
 

#08 Kleine Torrent Ratestunde

Um mitraten zu können, brauch man nur die etwas weiter unten stehende Liste mit Beispiel-Torrents zu überfliegen.

 

  • Wieviele DVD`s von aktuellen Kinofilmen könnten sich davon legal als Original in deinem Besitz befinden?
  • Wieviele der Links sind Freeware, Shareware oder Public Domain?
  • Was, von dem Gesamtangebot der angebotenen Links, kann überhaupt legal heruntergeladen werden?
  • Warum haben die allermeisten Seiten, die auf Torrentlinks verweisen, eine .to Endung? 😉

Nachfolgend eine x-beliebige Torrents Beispielseite vom 17.02.2008 damit auch wirklich jeder mitraten kann.

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Dieser Weltenänzer Artikel «Kleine Torrent Ratestunde» wurde am März 03rd, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , verschlagwortet.


 
 
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