Hintergrundinformationen BIU

Politiker kritisiert „Killerspiel“ Nominierung für Deutschen Computerspielpreis


Deutscher Computerspielpreis. Ja... den gibt es auch. Aber auch für Killergames?Es ist soweit. Heute Abend werden die Deutschen Computerspielpreise vergeben. Und, wie üblich, meldeten sich schon im Vorfeld Politiker der Unionsfraktion im Bundestag, um noch ein Wörtchen mit zureden.

Was ist diesmal passiert?
Welches Killerspiel hat sich diesmal so erdreistet die Politik so in Rage zu versetzen?

Der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Wolfgang Börnsen, erklärte am vergangenem Mittwoch in Berlin:

„Sogenannte Killerspiele dürfen nicht honoriert werden, auch wenn sie technisch noch so ausgereift sind“

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Galeria Kaufhof nimmt aufgrund Amoklaufes bundesweit USK 18 Computerspiele aus dem Sortiment


Aufgrund des Amoklaufes von Winnenden nimmt die Kaufhauskette Galeria Kaufhof ab April 2009 alle Computerspiele, die einer USK-Alterseinstufung ab 18 Jahren (Killerspiele/Killergames) unterliegen, bundesweit aus ihrem Sortiment.

In einem Interview mit DerWesten sagte der Geschäftsführer des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU):

„Natürlich ist es jedem Händler selbst überlassen, welches Sortiment er führen möchte. Aus Sicht des BIU ist die Entscheidung allerdings sehr bedauerlich, da hierdurch das Recht auf „erwachsene Unterhaltung“ freiwillig eingeschränkt wird. Unter Jugendschutzgesichtspunkten ist die Entscheidung auch zweifelhaft, da auch bei Spielen die z.B. ab 16 freigegeben sind, Alterskontrollen durchzuführen sind. Insofern muss sich hier der Aufwand beim Verkauf sowie die Sensibilität auf demselben Niveau halten.“

Da stimme ich doch mal vorbehaltslos dem GF des BIU zu.

Allerdings wusste ich bis heute  auch noch nicht, das die Kaufhauskette Galeria Kaufhof Computerspiele verkauft. Wobei mein Unwissen aber wohl daran liegt, das mich nichts in diese Kaufhauskette zu treiben vermag.

Wie dem auch sei.
Fakt ist und bleibt, das Eltern lieber ihrer Aufsichtspflicht nachkommen sollten. Es ist immer von Nachteil wenn besagte vernachlässigt wird um bloß nicht die nächste Folge von Soup-Opera XYZ zu verpassen.

Da die meisten Minderjährigen – aufgrund des Jugenschutzgesetzes – keine Gewaltspiele (Killerspiele|Killergames USK 18) käuflich erwerben können, werden  diese in den meisten Fällen entweder  auf dem Schulhof getauscht oder als Raubkopie  (im Falle Counter-Strike manchmal über Steam) übers Internet geladen und installiert.

Da nützt so eine Sortimentsverkleinerung also herzlich wenig.

Quelle: DerWesten

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Jugendschutzgesetz im Bundestag gegen „Killergames und Killerspiele“ verabschiedet


Was lange währt, wird endlich gut? Oder tritt nicht genau ab hier das Gegenteil ein.

Gegen den Willen der Oposition wurde nun das Jugendschutzgesetz verschärft, das Jugendlichen den Zugang zu „Killerspielen“ und Gewaltvideos erschweren soll. Wie dies jedoch Online umgesetzt werden soll, bleibt offen.

Die Gesetzesnovelle erweitert die Kriterien, nach denen Gewaltvideos und „Killergames“ als jugendgefährdend auf dem Index landen. Des weiteren müssen die Altersbeschränkungen auf CDs und DVDs vergrößert werden, damit sie schon vor dem Kauf des Trägermediums in prägnanter Art und Weise ins Auge stechen.

Durch die von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) initiierte Initiative werden Computer- und Videospiele ab jetzt mit:

„[…] weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten“ belegt, die „besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen“.

Bis jetzt waren nur Gewalt oder das Kriegsgeschehen verherrlichende Computer- und Videospiele automatisch verboten.

Wie man beschriebenes aber nun auch Online umsetzen will, bleibt bis auf weiteres offen. Dazu der Bundesspieleverband BIU:

[…] „die USK müsse auch digital vertriebene Spiele und Onlinespiele prüfen. Außerdem setzt der BIU auf ergänzende technische Lösungen: Es gibt bereits Spielkonsolen und PC-Plattformen mit Altersabfragesystemen. Ein digitales Alterskennzeichen der Software vergleicht dann die im Spielerprofil eingestellten Altersangaben.“

All dies nützt jedoch herzlich wenig wenn man bedenkt, das man jedes Spiel auch in einer ungeschnittenen Version über das Internet beziehen kann. Sei es nun als Originalversion oder über die allseits bekannten Tauschbörsen. Ausschlaggebend ist da wohl eher immer noch die innere Einstellung des jeweiligen Spielers.

Wer kauft schon gerne ein Produkt im Handel, von dem er weiß, das es nur zu 80 Prozent vollständig ist und er sich den Rest übers Internet besorgen muß?

Und, wenn der Handel als „Killergames oder Killerspiele“ bezeichnete Produkte weder On- noch Offline gewinnbringend veräußern kann, erledigt sich bestimmt auch dieses ?Problemchen? – über kurz oder lang – ganz wie von selbst.

Quellen: Golem.de, Heise.de, Stern.de

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Die Deutsche Spielebranche boomt


Mit einem Rekord-Wachstum von sagenhaften 21 Prozent hat die Computer- und Videospielebranche das vergangene Jahr 2007 mehr als erfolgreich abgeschlossen. Allein in Deutschland wurden 1,37 Milliarden Euro nur durch den Verkauf von PC- und Konsolenspielen eingenommen.

Dies wirkt sich auch auf den Bereich Internet-Spiele aus.
Werbetreibende Unternehmen, die zukünftig ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet durch „In-Game-Werbung“ in Retro-Flash-Games ihren Zielgruppen näher bringen wollen, werden dabei von einer weiterhin positiv verlaufenden Marktentwicklung ausgehen können.
Also beste Voraussichten um potentiellen KundenInnen Werbung auf spielerische Art und Weise Zielgruppenunabhängig näher zu bringen. (ml)

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Old School Retro Arcade Games  

  • Froggit | Bambuzza | Froginator | Michigan Hawk | JanJan der Weihnachtself | Dungeon of Death | Grimmwald | Hexentanz
.~ Der zwischen den Welten tanzt ~.
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