Glossar: Trojaner

#01 Angebliche Google-Sicherheitswarnung als Trojaner enttarnt

Aktuell versuchen Unbekannte auf neue Art unbedarfte Nutzer mit einer Trojaner-Mail zum Öffnen des verseuchten Anhangs zu öffnen. Mails die angeblich von „accounts-noreply@google.com“ im Mailprogramm eintrudeln, sollten also mit Argwohn behandelt werden.

Die massenhaft verschickten Mails mit dem Betreff „Suspicious sign in prevented“ suggerieren dem Empfänger einen angeblichen Hackversuch seines Google-Kontos. Aus Sicherheitsgründen sei der Google-Account nun gesperrt. Weitere Informationen sollen dem Anhang entnommen werden.
Bei der angehängten Datei handelt es sich um ZIP-Archiv das eine verseuchte, unter Windows ausführbare, EXE-Datei enthält.Die weitere Vorgehensweise ist klar.
Wer solche Mails erhält, sollte sie ungeöffnet in den Papierkorb verfrachten.

Dieser Weltenänzer Artikel «Angebliche Google-Sicherheitswarnung als Trojaner enttarnt» wurde am September 04th, 2012 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#02 Viren, Viren und kein Ende in Sicht

1.500 neue Viren pro Tag für Windows-Benutzer

Die Sicherheitsfirma „G Data“ bringt neue Zahlen ins Spiel. Computerviren brechen alle Rekorde. An und für sich nichts neues. Aber, interessant daran ist der Hinweis, das im ersten Halbjahr 2008 mehr neue Schädlinge aufgetaucht sind als im gesamten Vorjahr.

In Zahlen liest sich das in etwa so:

„In den ersten sechs Monaten 2008 registrierten die G Data Security Labs mehr als 318.000 neue Malware-Kreationen und damit mehr Schadcode als im gesamten Rekordjahr 2007. Bei einer gleichbleibend hohen Zuwachsrate würde dies bis Ende 2008 einen Anstieg um fast 500 Prozent bedeuten.“

Dabei spezialisieren sich die neuen Schädlinge auf den Diebstahl von Anwenderdaten. Bevorzugt werden dabei Online-Banking-Daten, Zugangsdaten für Online-Spiele und – wie sollte es auch anders sein – Kreditkarten-Informationen.
Nett auch der Hinweis darauf, das Dank der Olympischen Spiele mit einer weiteren Zunahme des Aufkommens zu rechnen ist.

Da drängt sich einem doch die Frage auf, warum man seinen Computer überhaupt noch mit Anti-Viren Programmen, FireWalls und Co schützt, wenn die Daten eh woanders gehackt werden. 😉

Quelle: Netzeitung.de

Dieser Weltenänzer Artikel «Viren, Viren und kein Ende in Sicht» wurde am Juli 08th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#03 Neuer Flash Player beinhaltet Kritische Schwachstelle

OHNE WORTE oder wie mir fast das Blech wegfliegt

Manchmal fehlen mir fast die Worte. Besonders wenn ich News wie die folgende von Heise lese und mich fragen muß, wie so etwas überhaupt passieren kann.

Aber seien wir ehrlich. Insbesondere der aufgedunsene 9er Flash-Player von Adobe mit seinen 999.999 Zusatzfunktionen und extravaganten Gimmicks ermöglicht erst nachfolgende Hiobsbotschaft. Evtl. ist man aber auch schon auf der sicheren Seite, wenn man einen Fallback auf die 7er, 6er oder 5er Version des Flash Players vollzieht?

Symantec warnt vor einer Sicherheitslücke in Adobes Flash Player, die bereits aktiv von Webseiten missbraucht wird, um Nutzern der Software Trojaner unterzuschieben. Adobe analysiert den Fehler noch und kann daher bislang kein Update zur Verfügung stellen.
Laut Symantec liefern derzeit chinesische Server Code aus, der die Sicherheitslücke ausnutzt. Das Sicherheitsunternehmen nennt die Domains wuqing17173.cn und woai117.cn, das Internet Storm Center hat auch auf play0nlnie.com Exploit-Code gefunden. Dieser Code wird etwa von eingeschleusten Links in gehackten Webauftritten beispielsweise mit iframes aufgerufen, um auf die Rechner von Websurfern Trojaner einzuschleusen – alleine auf woai117.cn verweisen Symantec zufolge bereits mehr als 20.000 gehackte Webseiten, wie das Unternehmen mit einer Google-Suche festgestellt hat.
Bis Adobe ein Update veröffentlicht, das die Lücke schließt, müssen und sollten Anwender selbst Hand anlegen, um sich vor bösartigen swf-Dateien zu schützen. […] Die Firefox-Add-ons Flashblock und NoScript ersetzen in Webseiten eingebettete Flash-Objekte durch Platzhalter und laden sie erst auf Anweisung des Anwenders nach.
Nutzern des Internet Explorers hilft die Deinstallation des Flash Player; Adobe bietet dafür auch einen eigenständigen Uninstaller an, der die Software vom Rechner entfernt. […] IE-Nutzer können jedoch auch etwa mit dem c’t-IE-Controller die Ausführung von Flash-Objekten verbieten und den Browser in eine Sandkiste verfrachten.

Update 31.05

Entwarnung für die aktuelle Flash Player Version 9.0.124.0. Der aufgetretende Exploit funktioniert nur in älteren Versionen 9er Flash Players. Trotzalledem wird zur Vorsicht geraten da immer noch unklar ist, was es nun genau mit den in den infizierten Webseiten auftauchenden Dateinamen WIN%209,0,124,0ff.swf auf sich hat.

Quelle: Heise.de

Wohler ist mir aber trotzdem nicht. 😉

Dieser Weltenänzer Artikel «Neuer Flash Player beinhaltet Kritische Schwachstelle» wurde am Mai 28th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#04 Programmseiten der ARD gehackt (Update)

Mittels JavaScript haben Angreifer eigene Inhalte, mit Spam-Links zu einer chinesischen Webseite die sich wiederum Sicherheitslücken in den Browsern zunutze machte um Trojaner auf den Computern zu hinterlassen, in den Webseiten der ARD eingebunden.

In den Beschreibungsseiten zum Sendeangebot der ARD fanden sich heute Links zu einer chinesischen Webseite auf der – durch eine JavaSript-Datei – eigene Inhalte der chinesischen Webseite eingefügt werden sollten.

Die ARD hat mittlerweile geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Spam-Links sind von den Webseiten verschwunden.

Das wichtigste an diesem kleinem Artikel ist leider die Tatsache, das es Angreifern überhaupt gelang eigenen Code auf den Webseiten der ARD einzuschleusen. Bis dato hätte man doch davon ausgehen sollen, das gerade Massenanbieter dementsprechend abgesicherte Areale vorzuweisen haben. Da drängt sich förmlich die Frage auf, wenn schon Webseiten von „GroßUnternehmen“ nicht zu 100% abgesichert werden können, wie es dann erst bei den vielen, vielen „Kleineren“ aussieht?

Das erinnert mich schon ein wenig daran, wie chinesische Angreifer versucht haben den Bundestag zu hacken.

Quelle: Golem.de | Heise.de | TV-Browser.org

Dieser Weltenänzer Artikel «Programmseiten der ARD gehackt (Update)» wurde am Mai 10th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , verschlagwortet.


 
 

 

#05 Neue Features bei Yahoo.de Ergebnisseiten

Wenns Rot wird, heißt es Vorsicht walten lassen!

Auf den Ergebnisseiten des Internetunternehmens Yahoo werden jetzt rote Warnhinweise durch die IT-Sicherheitsfirma McAfee angezeigt wenn, Downloads von der Webseite gefährlich sind oder die Eingabe der Email-Adresse für den Spam-Versand missbraucht werden könnte.

Yahoo schreibt zu der neuen „SuchScan-Funktion“ das damit gegen potentiell gefährliche Webseiten die Viren, Spam oder Schadprogramme wie Trojaner beinhalten könnten, gewarnt werden soll.

Besonders interessant ist dabei die Detailbeschreibung der neuen Funktion in der es wie folgt heißt:

  • Risiko gehacked zu werden – Der Besuch einer solchen Web-Seite könnte Ihren Computer Schadsoftware wie Computerviren und Spyware aussetzen. Dabei könnte Ihr Browser gehacked werden, ohne dass Sie auf der Seite etwas unternommen haben.
  • Gefährliche Downloads – Diese Web-Seiten könnten über Downloads mit integrierter Schadsoftware wie Computerviren und Spyware verfügen. Sie werden zum Teil mit harmlos wirkenden und kostenlosen Bildschirmschonern, Klingeltönen, Spielen oder mit anderer Software kombiniert.
  • Unerwünschte E-Mails – Das Hinterlassen Ihrer E-Mail-Adresse auf diesen Web-Seiten könnte zu einem unaufgeforderten und erhöhten E-Mail-Verkehr (Spam) führen. Häufig werden Sie als Nutzer auf diesen Seiten nach Ihrer E-Mail Adresse gefragt. Die E-Mail Adressen werden dazu verwendet, Ihnen unerwünschte E-Mails zu zusenden oder sie werden sogar an andere E-Mail Spammer weitergegeben.

Alles in allem also ein durchaus interessanter – wenn auch nicht ganz uneigennütziger – Ansatz, da durch die Kooperation mit McAfee der Suchmaschine Google einige Benutzer abgejagt werden sollen.

Aber, was noch viel wichtiger in diesem Zusammenhang erscheint, ist die Tatsache das es mittlerweile genügt sich durch einfaches Surfen im Internet auf mannigfaltigste Art und Weise den Computer zu verseuchen.

Dieser Weltenänzer Artikel «Neue Features bei Yahoo.de Ergebnisseiten» wurde am Mai 06th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , verschlagwortet.


 
 

#06 Systeminfizierende Webseiten auf dem Vormarsch

Sophos veröffentlicht neue Sicherheitsstudie

Weltweiter Anstieg von manipulierten Webseiten, die Besuchern Trojaner und weiteren Schadcode durch einen einfachen Besuch der Seite unterschieben.

Neben Symantec hat nun auch das Sicherheitsunternehmen Sophos eine neue und erschreckende Studie zur aktuellen Gefahrensituation – der unbedarfte Surfer im WWW ausgesetzt sind – veröffentlicht.

Sophos zufolge gibt es einen drastischen Anstieg von manipulierten Internetseiten, die versuchen Besuchern Trojaner und weiteren Schadcode durch IFrames oder JavaScript unterzuschieben um dadurch das jeweilige System des Anwenders zu infiltrieren.
Registrierte Sophos für 2007 noch ca. 5000 infizierte Webseiten pro Tag, so waren es im ersten Quartal 2008 schon ca. 15.000 pro Tag!
Webseiten der Kategorie „Spam“ wurden ca. 3 mal öfters gesichtet.

42 Prozent der infizierten Webseiten werden in den USA, 30 Prozent in China, 10 Prozent in Russland und 2 Prozent (und damit weltweit an vierter Stelle) in Deutschland gehostet.

 

Und die Moral von der Geschicht?

Wer immer noch ohne Virenscanner oder Firewall, mit veralteten Browsern und allzu großzügigen Sicherheitseinstellungen im Internet surft darf sich nicht wundern wenn er ausspioniert, sein Bankkonto geplündert oder er gar unlustige Rechnungen erhält.

Traurig aber wahr.

Quelle: Heise.de

Dieser Weltenänzer Artikel «Systeminfizierende Webseiten auf dem Vormarsch» wurde am April 23rd, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , verschlagwortet.


 
 

#07 Biblische Ausmaße von Webseitenhacks

Langsam aber sicher erreichenen wir wirklich die Ausmaße der berühmt berüchtigten Biblischen Plagen. Die Rede ist von gut besuchten Webpräsenzen die zum Ziel diverser lichtscheuer Gestalten auerkoren worden sind.

Digitalität versus Realität und dabei könnte das Internet doch soooo schön sein.

Es gruselt mich wahrlich davor, eines Tages eine meiner Lieblingsseiten (siehe Sidebar Rubrik: Quellen) anzusurfen und den unangenehmen Ton meines Virenscanners wahrzunehmen den er von sich gibt, wenn was nicht im „grünen Bereich“ liegt.

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Dieser Weltenänzer Artikel «Biblische Ausmaße von Webseitenhacks» wurde am März 14th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: verschlagwortet.


 
 

#08 Umfrage bestätigt steigende Virengefahr für Handys

Ein Virus hier, ein Virus da und auf Dauer kein Ende in Sicht. Was vor X-Jahren mal mehr oder weniger harmlos mit Viren und Trojanern – bei aufkommen der ersten Home-Computer – begann, findet nun endlich auch seinen bestätigten Einzug (dank sorgloser Benutzer) in die wunderbar bunte und lustige mit Widgets, Gimmicks und Gadgets beladene digitale Welt unserer Handys.

Digitlität gegen Realität. Wahn oder Wunschvorstellung?

Lange Rede – kurzer Sinn.
Wo – auch immer – genügend kriminelle Energie vorhanden ist, werden findige Hacker, Bastler und Tüftler Sicherheitslücken finden um sie auszuhebeln und damit für ihre persönlichen Zwecke nutzbar zu machen.

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Dieser Weltenänzer Artikel «Umfrage bestätigt steigende Virengefahr für Handys» wurde am März 05th, 2008 geschrieben und in «Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , verschlagwortet.


 
 
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