Glossar: Ubisoft

#01 Ubisofts erste Blamage mit Online-Kopierschutz

Das hat ja nun nicht lang gedauert. Letzten Sonntag (7.März 2010) waren die DRM-Server von Ubisoft stundenlang Offline. Käufer der Original PC-Version von „Assassin’s Creed 2“ konnten sechseinhalb Stunden das Spiel aufgrund des Online-Kopierschutzes nicht spielen. Die benötigte Online-Registrierung versagte aufgrund angeblicher Serverüberlastung.

Mittlerweile sind die Server wieder online und die Online-Registrierung möglich. Die Frage dürfte nun sein, ob das Spiel auch das nächste mal seinen Dienst quittiert, wenn Ubisofts Server aufs neue überlastet sind.

Bislang kommt das DRM-System bei „Silent Hunter 5“ und „Assassin’s Creed 2“ zum Einsatz. Ubisoft teilte jedoch schon mit, das zukünftig alle PC-Spiele mit dem Online-Kopierschutz ausgerüstet werden sollen.

Dies bedeutet das – um die Spiele spielen zu können – eine dauerhafte Internetverbindung vorhanden sein muß damit das jeweilige Spiel ständigen Zugriff auf Ubisofts Server hat.

Klartext: Keine Internetverbindung – kein Spielspaß.

Und jetzt du. Kaufen oder im Regal verstauben lassen?

Dieser Weltenänzer Artikel «Ubisofts erste Blamage mit Online-Kopierschutz» wurde am März 08th, 2010 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios, Urheberrecht & Copyright» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , verschlagwortet.


 
 

#02 Behalt doch deine Spiele Ubisoft!

Ubisoft geht neue Wege um geneigte Käufer der Spiele „Die Siedler 7“ oder „Assasins Creed 2“ zu dranglasieren.
Wie Heise.de heute mitteilte, hat sich Ubisoft dazu entschlossen – im Sinne des Urheberrechtes – eine neue Kopierschutzmassnahme einzuführen um potentielle Urheberrechtsverletzungen (Raubkopien) vorzubeugen.

Ab sofort wird ein Online-Kontrollverfahren eingesetzt, dass das spielen neuer Spieletitel ohne Onlineverbindung verhindert.
Im Klartext bedeutet dies: Wer nicht online ist, kann auch nicht spielen.

Spielstände sollen nicht mehr wie bisher lokal auf dem Rechner des Spielers gespeichert werden können sondern online auf Ubisofts Servern. Auch der Weiterverkauf eines gebrauchten Spieles ist kaum noch möglich da jedes Spieleexemplar bei seiner Installation automatisch Zwangsindividualisiert wird.

In diesem Sinne:
Der ehrliche Käufer hat also aufs neue verloren. Behalt doch einfach deine Spiele Ubisoft.

Dieser Weltenänzer Artikel «Behalt doch deine Spiele Ubisoft!» wurde am Februar 19th, 2010 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios, Zwischenweltliche Mysterynews» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , verschlagwortet.


 
 

#03 Silent Hunter 5 – U-Boot Jäger auf neuer Jagd

U-Boot Kapitäne gehen ab 2010 auf neue Jagd.
Auf der Gamescom kündigte Ubisoft die U-Boot-Simulation Silent Hunter 5 mit dynamischem Kampagnenverlauf an. In dem Spiel können potentielle Windows-PC Kapitäne an Bord eines deutschen U-Bootes den zweiten Weltkrieg aus der Ego-Perspektive nacherleben.

Der Spieler soll durch ein verbessertes Befehlssystem besser mit seiner Mannschaft interagieren und bei Routinevorgängen beobachten können.

Bei seinen Fahrten durch die Weiten des Atlantiks und des Mittelmeeres trifft der Spieler dabei in einer dynamischen Kampagne auf Flottenverbände der Alliierten. Seine dabei getroffenen Entscheidungen haben direkten Einfluss auf den Ausgang der jeweiligen Seeschlachten sowie die weitere Entwicklung des Szenarios. Die Alliierten passen sich im Spielverlauf dynamisch an den Spieler an.

Fortgeschrittene Spieler sollen in einem Experten-Modus das U-Boot selbstständig steuern können. Unterstützt werden sie dabei mit allen notwendigen Informationen und Kontrollmöglichkeiten.

Dieser Weltenänzer Artikel «Silent Hunter 5 – U-Boot Jäger auf neuer Jagd» wurde am August 18th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#04 Publisher Ubisoft kauft Entwicklerstudio Action Pants

Publisher Ubisoft kauft weiterhin weltweit kleinere und mittlere Entwickler. Neueste Übernahme ist das Entwicklerstudio Action Pants aus Vancouver/Kanada. Damit besitzt Ubisoft-Chef Yves Guillemot nun auch ein Entwicklerstudio an der amerikanischen Westküste. Das erst 2006 gegründete Entwicklerstudio Action Pants aus Vancouver/Kanada (110 Mitarbeiter) wird mit sofortiger Wirkung Teil von Ubisoft. Action Pants hat bislang noch kein Spiel veröffentlicht.
Erst im Januar 2009 hatte Ubisoft das brasilianische Studio Southlogic übernommen.

Dieser Weltenänzer Artikel «Publisher Ubisoft kauft Entwicklerstudio Action Pants» wurde am Februar 05th, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , verschlagwortet.


 
 

 

#05 Ubisoft setzt Internationalisierungsstrategie fort

Publisher Ubisoft übernimmt den brasilianischen Spielentwickler Southlogic Studios

Erwarb Ubisoft im Vorfeld noch kleinere Entwicklerteams in Indien und Japan, so legte sich das Unternehmen schon im August 2008 Hybride, ein Studio für Spielfilmeffekte, zu. Im November 2008 folgte dann das schwedische Entwicklerteam Massive Entertainment (World in Conflict).

Neuester Coup: Southlogic Studios

Damit verliert das älteste unabhängige Entwickler Studio Brasiliens seine Selbstständigkeit und gehört mit sofortiger Wirkung zu Ubisoft.

Ubisoft verfügt nun über Niederlassungen in 28 Ländern und verkleinert damit seinen Abstand zu Electronic Arts (33).

Quelle: Golem

Dieser Weltenänzer Artikel «Ubisoft setzt Internationalisierungsstrategie fort» wurde am Januar 21st, 2009 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
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#06 News der „Quo-Vadis-Entwicklerkonferenz 2008“

Neue Erkenntnisse zu Genres und Geschäftsmodellen?

World of Warcraft dominiert weiterhin den boomenden Markt der Massive Multiplayer Online Games (MMOGs). Electronic Arts, Microsoft oder Ubisoft sind in diesem Marktsegment kaum bis gar nicht mehr aktiv vertreten.

Das hat mich dann doch schon etwas erschüttert als ich den Artikel bei Golem gelesen habe.
Zehn Millionen Spieler spielen regelmäßig World of Warcraft. Dadurch wird der MMOGs Onlinemarkt durch den Blizzard Erfolgstitel „World of Warcraft“ unanfechtbar dominiert.

Interessant sind in diesem Zusammenhang aber auch die Lösungsansätze die auf der Entwicklerkonferenz zu neuen Geschäftsmodellen und Zielgruppen genannt wurden.

Neben Hardcore-Spielern und Casual-Gamern wurde eine neue Zielgruppe definiert:
Die Lightcore-Gamer
Definiert wird diese neue Zielgruppe zum Beispiel als „ältere Ex-Hardcore-Gamer“ die über weniger Zeit oder Geld für Spiele verfügen, dem Thema an sich aber positiv gegenüber aufgeschlossen sind. Als Geschäftsmodell sollen dabei „Item-Selling und Werbung“ herhalten um die Einstiegsschwelle möglichst gering zu halten.

Um diese „neue Zielgruppe“ anzusprechen wurden einfache Onlinesportspiele aufgeführt die durchaus geeignet sein sollen um im Internet zahlungswillige Kunden zu finden.

[…] das Onlinegolfspiel Shot Online bereits über 150.000 registrierte User hat. „Unsere Erwartungen waren sehr konservativ – und sie wurden sehr übertroffen“, berichtet Streppel. Die Zielgruppe ist extrem breit angelegt, alle Alters-, Einkommens- und Bildungsschichten sind vertreten. Allerdings kaum klassische Spieler – Bannerkampagnen auf Spieleseiten haben wenig Kundschaft gebracht, die über andere Medien schon. Ähnlich erfolgreich läuft die Tennissimulation Smash Online, die mittlerweile über gut 60.000 registrierte Nutzer verfügt, von denen viele auch Geld per Item-Selling ausgeben.[…]

Besonders amüsant fand ich folgende Feststellung (fette Hervorhebungen von mir):

[…]Das Browserspiel hat einen einfachen Einstieg und eine breite Zielgruppe. Trotzdem wollte das Erlösmodell „Premium Accounts“ mit besonderen Funktionen erst nicht so recht durchstarten – denn wie sich herausgestellt hat, gibt die ursprüngliche Zielgruppe „junge Mädchen“ ihr Geld lieber woanders aus. „Wir haben jetzt aber noch eine weitere Zielgruppe, nämlich ältere Hausfrauen, und da läuft es deutlich besser, […]

Angeblich soll auch das Geld bei diesen Onlinespielern sehr locker sitzen. Sogenannte „TOP-Kunden“ geben einfach so immer weiter ihr Geld aus.

[…]„Die Topkunden geben einfach immer weiter Geld aus“, sagt Streppel und berichtet von einem Beispiel bei Shot Online. Da gab es besondere virtuelle Tennisschläger für 69,- Euro zu kaufen, limitiert auf 500 Stück – „die Leute haben sogar angerufen und wollten sich ihren Schläger zurücklegen lassen“.[…]

Wichtig für mich an dieser Entwicklerkonferenz sind einfach nur die Tatsachen, das auch einfache Spiele Ihre Freunde haben, es auch ältere Spieler und Spielerinnen gibt und man durchaus gewillt ist für gute Spielideen auch Geld zu bezahlen.

Was will man mehr, wenn weniger manchmal mehr ist?

Quelle: Golem.de

Dieser Weltenänzer Artikel «News der „Quo-Vadis-Entwicklerkonferenz 2008“» wurde am Mai 08th, 2008 geschrieben und in «Publisher, Entwickler, Studios» einsortiert.
Zuletzt aktualisiert wurde er am 7. Juni 2017 und mit: , , , , , , , verschlagwortet.