Beiträge aus Killergames und Killerspiele

Jugendschutzgesetz gegen „Killergames und Killerspiele“ verabschiedet


Was lange währt, wird endlich gut? Oder tritt nicht genau ab hier das Gegenteil ein. Gegen den Willen der Oposition wurde nun das Jugendschutzgesetz verschärft, das Jugendlichen den Zugang zu „Killerspielen“ und Gewaltvideos erschweren soll. Wie dies jedoch Online umgesetzt werden soll, bleibt offen.

Die Gesetzesnovelle erweitert die Kriterien, nach denen Gewaltvideos und „Killergames“ als jugendgefährdend auf dem Index landen. Des weiteren müssen die Altersbeschränkungen auf CDs und DVDs vergrößert werden, damit sie schon vor dem Kauf des Trägermediums in prägnanter Art und Weise ins Auge stechen.

Durch die von der Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) initiierte Initiative werden Computer- und Videospiele ab jetzt mit:

„[…] weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten“ belegt, die „besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen“.

Bis jetzt waren nur Gewalt oder das Kriegsgeschehen verherrlichende Computer- und Videospiele automatisch verboten. Wie man beschriebenes aber nun auch Online umsetzen will, bleibt bis auf weiteres offen. Dazu der Bundesspieleverband BIU:

[…] „die USK müsse auch digital vertriebene Spiele und Onlinespiele prüfen. Außerdem setzt der BIU auf ergänzende technische Lösungen: Es gibt bereits Spielkonsolen und PC-Plattformen mit Altersabfragesystemen. Ein digitales Alterskennzeichen der Software vergleicht dann die im Spielerprofil eingestellten Altersangaben.“

All dies nützt jedoch herzlich wenig wenn man bedenkt, das man jedes Spiel auch in einer ungeschnittenen Version über das Internet beziehen kann. Sei es nun als Originalversion oder über die allseits bekannten Tauschbörsen. Ausschlaggebend ist da wohl eher immer noch die innere Einstellung des jeweiligen Spielers.

Wer kauft schon gerne ein Produkt im Handel, von dem er weiß, das es nur zu 80 Prozent vollständig ist und er sich den Rest übers Internet besorgen muss?
Und, wenn der Handel als „Killergames oder Killerspiele“ bezeichnete Produkte weder On- noch Offline gewinnbringend veräußern kann, erledigt sich bestimmt auch dieses ?Problemchen? – über kurz oder lang – ganz wie von selbst.

Quellen: Golem.de, Heise.de, Stern.de

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Killergames in der „Bild“ vs. Killerspiele beim „Bildblog“


Des einen Fehler ist des anderen Freude und wo bleibt die Quintessenz?
So in etwa war mein Grundgedanke, als ich gerade die beiden Artikel von „Bildblog.de“ und „Bild.de“ miteinander verglichen habe. Stop… bevor hier wer auf falsche Gedanken kommt, ich habe zuerst das „Bildblog.de“ und dann erst den „Bild.de“ Artikel gelesen.

Wie dem auch sei. Viel wichtiger, als die vom „Bildblog.de“ gegenüber der „Bild.de“ getätigte Datumsverbesserung oder die Aufklärung was genau ein Killerspiel ala Counter-Strike ist, fand ich (wenn es denn wahr ist) den Hinweis darauf, das in einem Jugendzentrum das Spiel „Counter-Strike“ angeschafft wurde, um Jugendliche dazu zu bewegen sich öfters mal im Jugendzentrum blicken zu lassen.

Erinnert mich an meine Zeit im Jugendzentrum, als man uns damals mit einer Reise nach London (mit monetärer Selbstbeteiligung) köderte. Sinn der Aktion war es, eine Art von Vertrauensbasis zu unseren damaligen „Sozial Pädagogen“ aufzubauen. Die Reise haben wir zwar mitgemacht (warum auch nicht – London war COOL), öfters im Jugendzentrum – geschweige denn im Büro unserer „Sozial-Pädagogen“ – waren wir deshalb aber auch nicht.

Woran das wohl gelegen haben mag?

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Neue Killergames / Killerspiele Studie aus GB


Auch knapp daneben ist immer noch vorbei!
Laut einer neuen britischen Studie sollen Killerspiele beruhigend auf Spieler wirken. Das fatale daran ist, dass das getestete „Killerspiel“ eine USK und PEGI Freigabe ab 12 Jahre erhalten hat.

Die von der Gaming Website „Develop Magazine“ veröffentlichte Studie bestand aus 292 Frauen und Männern im Alter zwischen 12 bis 83 Jahren. Die Probanden füllten bei Studienbeginn einen vorgefertigten Fragebogen zu den Themenwelten Agression und Wut aus, den sie abschließend mit Angaben zur eigenen Persönlichkeit vervollständigten.
Danach erfolgte eine zweistündige Partie (man lese und staune) World of Warcraft (WoW).

Zum Abschluss der Studie füllten die Probanden abermals den gleichen Fragebogen aus.
Die Auswertung führte zu dem Ergebnis, das sich ein Großteil der Testpersonen beruhigter und entspannter fühlte als vor dem Spiel.
Da „World of Warcraft“ schon ab 12 Jahre freigegeben ist, sollte das aber auch niemanden verwundern.

Warum die mit dem Projekt beauftragte Wissenschaftlerin jetzt jedoch keine EgoShooter, oder andere Gewaltverherrlichende Spiele, für die Spielphase ausgewählt hat, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben.

Quelle: Gulli.de

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Verhaltenskodex für Medieninhalte in Großbritannien


Es kommt Bewegung in die Sache. In Großbritannien ist zwischen BBC, Channel 4, Google, Yahoo, Microsoft und Co. ein neuer Verhaltenskodex vereinbart worden. Der neu vereinbarte Verhaltenskodex soll Kinder und Jugendliche – im Sinne des Jugendschutzes – besser vor den Gefahren des Internets schützen.

Die Frage stellt sich nur, wie man besagtes nun wirklich realisieren will?
Wir wissen doch alle dass das, was verboten und mit dementsprechenden Verbotsschildern bebildert oder via Text mit Hinweisen versehen wurde erst Recht die Aufmerksamkeit des jeweiligen Betrachter steigert (Klickzwang).

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Neue Indizierungsgründe für Killerspiele


Seit neuestem findet sich auf der Homepage der Bundesprüfstelle (BPjM) ein
neuer Kriterienkatalog zur Indizierung von Computer- und Videospielen.

Insgesamt gibt es nun sechs Abschnitte die zur Indizierung eines Spieles durch die Bundesprüfstelle herangezogen werden: „Unsittlichkeit“, „Verrohende und zu Gewalt anreizende Wirkung durch Gewaltdarstellungen“, „Anreizen zum Rassenhass / Verherrlichung der NS-Ideologie“, „Diskriminierung von Menschen“, „Verherrlichung / Verharmlosung von Drogenkonsum“ und „Schwere Jugendgefährdung“.

Frankenstein ZombieInsbesondere das Thema „Unsittlichkeit“ bekommt durch die Neuauslegung auch für die anderen Inhalte von Spielen neue Aspekte.

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